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20.5.12: 14:20

Hilfe bei Katastrophen

Zahl der Aufgaben des DRK-Kreisverbandes wächst

kre Lüneburg. Die Aufgaben des DRK-Kreisverbandes hat­ten die Gründungsväter vor 50 Jahren fest umrissen: ?Hilfeleis­tung bei außerordentlichen Not­ständen, Beteiligung am allge­meinen Rettungs- und Hilfs­dienst, Hebung der Volksge­sundheit ...

Heute, ein halbes Jahrhundert später, ist das Auf­gabenspektrum der Hilfsorga­nisation deutlich größer gewor­den. Längst reicht das Angebot von der Versorgung Verletzter und Kranker bis hin zur Kinder­garten-, Alten- oder offenen Ju­gendarbeit.

Der DRK-Kreisverband zählt mit 7500 Mitgliedern in 36 Ortsvereinen zu den größten Organi­sationen im Landkreis und auf dem Gebiet des Katastrophenschutzes ist der DRK-Kreisver­band als Hilfsorganisation nicht

mehr wegzudenken. ?Dies zeigte sich erst jüngst wieder bei der Hochwasserkatastrophe an der Elbe?, betont etwa Landrat Franz Fietz, während. Lüne­burgs Oberbürgermeister Ul­rich Mädge an den Bombenfund im Roten Feld und die dadurch notwendige Evakuierung eines ganzen Stadtteils erinnert:

"Ohne Hilfe des DRK - nicht auszudenken."

"Der Kreisverband stellt sich diesen Aufgaben", sagt Ge­schäftsführer Matthias Körte auch durch Erweiterung seiner Katastrophenschutzeinheiten.

Jüngstes Kind ist die Rettungs­hundestaffel - die im Frühsom­mer bei der Suche nach einem vermissten Rentner ihre erste Feuerprobe bestehen musste.
Quelle: Landeszeitung extra: DRK Lüneburg vom 6./7. September 2003

 

Hochwasser-Medaille für den Großeinsatz
Das Elbehochwasser vor einem Jahr hielt auch den DRK-Kreisverband Lüneburg in Atem: 109 Einsatzkräfte leisteten an elf Tagen insgesamt 28 776 Dienststunden, versorgten dabei unter anderem im Sanitätszelt 2 569 Personen. "Als Dank und Anerkennung für die außergewöhnliche Hilfeleistung" wurde dem Verband anlässlich der 50-Jahr-Feier die von der niedersächsischen Landesregierung gestiftete Hochwasser-Medaille 202 verliehen. Überreicht wurde sie von Dr. Wolfgang Sowislo, Gesundheitsdezernent der Bezirksregierung, und dem CDU-Landtagsabgeordneten Bernd Althusmann.

Quelle: Landeszeitung vom 8. September 2003