Hilfe bei Katastrophen
Zahl der Aufgaben des DRK-Kreisverbandes wächst
kre Lüneburg. Die Aufgaben des DRK-Kreisverbandes hatten die Gründungsväter vor 50 Jahren fest umrissen: ?Hilfeleistung bei außerordentlichen Notständen, Beteiligung am allgemeinen Rettungs- und Hilfsdienst, Hebung der Volksgesundheit ...
Heute, ein halbes Jahrhundert später, ist das Aufgabenspektrum der Hilfsorganisation deutlich größer geworden. Längst reicht das Angebot von der Versorgung Verletzter und Kranker bis hin zur Kindergarten-, Alten- oder offenen Jugendarbeit.
Der DRK-Kreisverband zählt mit 7500 Mitgliedern in 36 Ortsvereinen zu den größten Organisationen im Landkreis und auf dem Gebiet des Katastrophenschutzes ist der DRK-Kreisverband als Hilfsorganisation nicht
mehr wegzudenken. ?Dies zeigte sich erst jüngst wieder bei der Hochwasserkatastrophe an der Elbe?, betont etwa Landrat Franz Fietz, während. Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge an den Bombenfund im Roten Feld und die dadurch notwendige Evakuierung eines ganzen Stadtteils erinnert:
"Ohne Hilfe des DRK - nicht auszudenken."
"Der Kreisverband stellt sich diesen Aufgaben", sagt Geschäftsführer Matthias Körte auch durch Erweiterung seiner Katastrophenschutzeinheiten.
Jüngstes Kind ist die Rettungshundestaffel - die im Frühsommer bei der Suche nach einem vermissten Rentner ihre erste Feuerprobe bestehen musste.
Quelle: Landeszeitung extra: DRK Lüneburg vom 6./7. September 2003
Hochwasser-Medaille für den Großeinsatz
Das Elbehochwasser vor einem Jahr hielt auch den DRK-Kreisverband Lüneburg in Atem: 109 Einsatzkräfte leisteten an elf Tagen insgesamt 28 776 Dienststunden, versorgten dabei unter anderem im Sanitätszelt 2 569 Personen. "Als Dank und Anerkennung für die außergewöhnliche Hilfeleistung" wurde dem Verband anlässlich der 50-Jahr-Feier die von der niedersächsischen Landesregierung gestiftete Hochwasser-Medaille 202 verliehen. Überreicht wurde sie von Dr. Wolfgang Sowislo, Gesundheitsdezernent der Bezirksregierung, und dem CDU-Landtagsabgeordneten Bernd Althusmann.
Quelle: Landeszeitung vom 8. September 2003


